Aktuelles

Hier wollen wir euch über Neuigkeiten informieren, die uns per e-Mail zugegangen sind oder die wir im Web aufgestöbert haben.
Außerdem nutzen wir diese Rubrik, um auf interessante Veranstaltungen hinzuweisen.

 

 

Konzert von Mitch Walking Elk und Wade Fernandez in Eichwalde bei Berlin

Die zwei preisgekrönten indianisch-amerikanischen Profi-Musiker Mitch Walking Elk (Cheyenne-Arapaho) und Wade Fernandez (Menominee) singen und spielen auf dem Rosenfest in Eichwalde. In ihrer Musik mischen sich rockige und bluesige Klänge mühelos mit indianischer Tradition.

MWE und WF
(Foto: Traumfänger-Verlag)

Wann: 10. Juni 2017, 20 Uhr
Wo: Alte Feuerwache, Bahnhofstraße 79, 15732 Eichwalde

S-Bahn: S-Bahnhof Eichwalde, S46, Richtung Zeuthen oder Königs Wusterhausen

 

Umweltfestival 2017 der GRÜNEN LIGA in Berlin

Am 11. Juni 2017 findet in Berlin auf der Straße des 17. Juni das Umweltfestival der Grünen Liga statt. ASNAI wird wie bereits in den Jahren zuvor mit einem Info-Stand vertreten sein.

 

Protestmarsch gegen die geplante Kupfermine am Oak Flat

Im Februar dieses Jahres (2017) versammelten sich mehrere Dutzend Apachen und ihre Unterstützer in San Carlos, um gegen die geplante Kupfermine am Oak Flat zu protestieren. Sie sind der Überzeugung, dass die geplanten Bergbauaktivitäten die für ihr Volk geheiligten Stätten unwiderruflich zerstören.

Die Gegner der Mine marschierten von San Carlos aus zu dem rund 60 km entfernten Oak Flat. Sie wollen mit ihrem Marsch auf die bereits seit längerer Zeit bestehenden Spannungen zwischen der vorgesehenen wirtschaftlichen Nutzung durch den Abbau von Kupfer und dem Erhalt ihrer spirituell wichtigen Plätze aufmerksam machen.
In der Gegend um Oak Flat befindet sich nach Aussage des Minenbetreibers Resolution Copper Mining eine der reichsten Vorkommen an Kupfer in der Welt.

Der republikanische Senator John McCain (Arizona) ist der Meinung, dass es im nationalen Interesse liegt, das steigende Verlangen der USA an Kupfer durch Abbau im eigenen Land zu befriedigen. Schon jetzt kommen rund 70 Prozent des in den USA gewonnenen Kupfers aus dem Bundesstaat Arizona. Er unterstützt daher die Vereinbarung zwischen der Regierung in Washington und der Bergbaugesellschaft, auf einer Fläche von mehr als 8 Quadrat-
kilometern Kupfer abzubauen. Dies betrifft auch viele spirituell bedeutende Plätze der Apachen.

Weitere Infos auf unserer Themenseite.

 

Der kanadische Rockmusiker Neil Young unterstützt den Kampf kanadischer Ureinwohner (First Nations) gegen die Ausweitung des Teersand-Abbaus in der kanadischen Provinz Alberta.

2014 wehrten sich die Athabasca Chipewyan First Nation gegen die Ausweitung der Jackpine-Teersand-Mine durch den Betreiber Shell Kanada und beabsichtigten, dagegen zu klagen. Shell Kanada hatte von der kanadischen Regierung grünes Licht für sein Vorhaben erhalten, obwohl erhebliche Umweltschäden, wie die Zerstörung von Feuchtgebieten sowie des Lebensraums von Wildtieren die Folge wären.

Zur Unterstützung der Athabasca Chipewyan First Nation veranstaltete Neil Young im Januar 2014 vier Benefiz-Konzerte in den Städten Toronto, Winnipeg, Regina und Calgary. Die Einnahmen aus dem Ticket-Verkauf wurden der Chipewyan First Nation für die Führung eines Prozesses zur Verfügung gestellt.

http://www.cbc.ca/news/canada/edmonton/neil-young-to-back-fight-against-oilsands-with-benefit-concerts-1.2456845

 

Wichtige Anerkennung für Henry Red Clouds Arbeit und Engagement in Sachen alternative Energiegewinnung

Am 13. September 2012 wurden zum 12. Mal die Energy Globe Awards und der World Globe Award für Nachhaltigkeit verliehen. Die Verleihung fand in diesem Jahr in Wien im Rahmen des CIRIEC Kongresses statt. Der Preis wird in 5 Kategorien vergeben: Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend. Henry Red Cloud wurde mit dem Energy Globe Award in der Kategorie Jugend ausgezeichnet und gewann den World Globe Award 2012. Der Energy Globe World Award ist unter den Umweltpreisen die meist respektierte Auszeichnung weltweit für innovative und nachhaltige Umweltprojekte.
Genauere Informationen findet Ihr hier:

Ein Solarheizanlagenprojekt auf der Pine Ridge Reservation bringt Wärme in die Häuser von Lakota Familien

Henry Red Cloud arbeitet seit dem Jahr 2002 mit der NGO Trees, Water & People (TWP) an deren Solarheizanlagenprojekt auf der Pine Ridge Reservation. Im Jahr 2005 gründete Henry Red Cloud seinen Betrieb Lakota Solar Enterprises, in dem er mit angestellten Lakota Männern die Kollektoren für die Anlagen zusammen baut. Bisher konnten ca.190 Solarheizanlagen bei Lakota Familien installiert werden. Die Familien bei denen die Anlagen kostenlos installiert werden, können durch die Heizanlagen jeden Winter 20 – 35% an Heizkosten sparen. Da die meisten Familien mit den herkömmlichen Heizmethoden bis zu 70 % ihrer Einkünfte für Heizkosten aufbringen müssen, erleichtern die Solarheizanlagen deutlich die finanziellen Nöte der Lakota.


Eine Familie, die sich über eine Solarheizanlage freuen kann

Bei dem Betrieb der Anlagen entsteht in einem Zwischenraum im Inneren der Sonnenkollektoren enorme Hitze, die dazu genutzt wird, die aus dem Wohnraum in das Solarpanel eingeleitete Luft auf ca. 40° C zu erwärmen. Die erwärmte Luft wird mittels eines Gebläses wieder in den Wohnraum zurückbefördert. Die Heizanlagen können je nach Lage der Häuser an denen sie installiert wurden, täglich bei Sonnenschein 6 bis 8 Stunden betrieben werden. Indem Familien, die im Besitz von Solar Heizanlagen sind, in wesentlich geringerem Umfang auf das Heizen unter Verwendung von Holz und Propangas angewiesen sind, leisten diese Anlagen auch einen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz. Die Kosten einer Solarheizanlage betragen 1.200 US$. In dieser Summe enthalten sind die Ausgaben für die Materialien sowie Zusammenbau und Installation der Anlagen.


Henry neben einem von ihm installierten Solarpanel

Um diese Solarheizanlagen weiterhin kostenlos bei den Lakota Familien installieren zu können, sind TWP und Henry Red Cloud auf die Finanzierung der Materialien und der Löhne für die Arbeiter durch Spendengelder angewiesen. Aus diesem Grunde bitten wir sie von Herzen, das Projekt nach Ihren persönlichen Möglichkeiten zu unterstützen. Auch viele kleine Spenden sind in der Lage etwas zu bewegen.

Spendenkonto:
Förderverein für bedrohte Völker e.V.
Stichwort: Lakota Solarprojekt (unbedingt angeben!)

Kontonummer:  

7400201

BLZ:

200 100 20

Institut:

Postbank Hamburg

IBAN:

DE89 2001 0020 0007 4002 01

BIC:

PBNKDEFF

Bei Überweisung von Spenden, die 50.- € überschreiten, erstellt der Förderverein eine Spendenbescheinigung, die per Post zugeschickt wird, wenn die Adresse auf dem Überweisungsträger angegeben wurde.

Nähere Informationen zum Projekt vermittelt:
Cornelia Bauer
St. Lantpertstr. 10
85462 Eitting
Tel.: 08122/48361
E-mail: matra47@freenet.de
www.treeswaterpeople.org

(Dieser Spendenaufruf wurde von Cornelia Bauer verfasst, dem wir uns mit dieser Veröffentlichung anschließen. Die NGO Trees, Water & People stellte die Fotos zur Verfügung.)

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